Angelika Walden mit Vertretern der Freien Wähler

16.12.2019
Zweitligabasketball in Schwabach – Meinungsaustausch mit Freien Wählern

SCHWABACH - Die Damen des TV 48 Schwabach sind mit vielen Talenten aus den eigenen Reihen, aktuell ergänzt um zwei professionelle Spielerinnen aus den USA und Kanada, derzeit im oberen Drittel der Zweitligatabelle platziert. Doch dies zu konservieren und die Abteilung positiv weiterzuentwickeln ist von vielen Faktoren abhängig. Die Freien Wähler luden im Rahmen der öffentlichen Informationsreihe "FW-Einblick" die Managerin der Kia Metropol Baskets Schwabach, Angelika Walden, zum Austausch ein.

Vorsitzender Dr. Markus Hoffmann begrüßte die mit Klapp-Pappen, Flyer und Informationsmaterial ausgerüstete Managerin der Kia Metropol Baskets Schwabach in lockerer Runde. "Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sind essentiell und unverzichtbar", so eröffnete Walden ihrerseits den Dialog mit den anwesenden Mitgliedern der Freien Wähler Schwabach. Dass eine Menge Herzblut und Energie in diesem Projekt steckt, welches Mitte der 2000er aufgenommen wurde, ist unverkennbar. Roth, Rednitzhembach und Schwabach, diese drei Optionen boten sich seinerzeit für Angelika Walden zur Verwirklichung ihrer Vision. Die Idee einer Abteilung Basketball mit dem klaren Ziel einer Bundesligazugehörigkeit wurde anfangs noch etwas belächelt, doch am Ende gibt die Tagesaktualität den damaligen Verantwortlichen des TV 48 Schwabach heute recht, diese Abteilung neu ins Leben gerufen zu haben.

Insgesamt 26 Teams mit ca. 300 Mitgliedern sind die stolze Bilanz, auf die Walden heute hinweist. Sie selbst ist sicher, dass der positive Trend, insbesondere mit jungen Mädels, erfolgreich weitergehen kann. Manche reisen zum Training und Spiel aus Ingolstadt, Regensburg oder Bamberg an! Dass sportlicher Erfolg aber nicht ohne die ein oder andere professionell agierende Spielerin gelingt steht allerdings auch fest. "Wie finanziert sich der ganze Aufwand?", wollte FW-Fraktionsvorsitzender Bruno Humpenöder wissen. Viele helfende Hände und Sponsoren unterstützen die Baskets, doch am wertvollsten ist Jochen Scharf. "Alleine dessen Kontakte und Netzwerk sind unverzichtbar", so Walden.

Gut eingelebt hat man sich zwischenzeitlich in der liebevoll genannten "Hölle von Schwabach". Die Turnhalle über dem Hallenbad ist die Heimat der Kia Metropol Baskets. Gerade die Mindestmaße für ein offizielles Spielfeld werden hier erreicht, kühle Hallentemperaturen machen es für die Sportler und Sportlerinnen schwierig und für die Zuschauer kann nur wenig Komfort geboten werden, bei den Heimspielen müssen viele stehen. Am liebsten wären sie natürlich in der geräumigen Hans-Hocheder-Sporthalle untergebracht, doch die Baskets hätten sich zwischenzeitlich mit den Umständen in der Halle an der Bismarckstraße aber gut arrangiert, erläutert Walden. Ein Wermutstropfen aber bleibt, es fehlen insgesamt noch Hallenzeiten für umfassendes Training auch der anderen Basketballmannschaften, gerade in den Wintermonaten.

Aber die Zusammenarbeit mit der Stadt hat sich insgesamt verbessert, konstatiert die Managerin. Man habe einen festen Ansprechpartner, der auch erreichbar sei. Und der Fanzuspruch ist weiterhin ungebrochen. So blieb am Ende großes Lob der Freien Wähler für diese ehrenamtliche Leistung. Schwabach braucht Breitensport und höherklassig agierende Mannschaften, dies tut der Stadt und deren Ansehen gut. Da sind sich alle einig.